Sonntag, 23. Dezember 2012

Andrea gibt Englisch-Stunde im Grand Palace


Nachdem wir den Tag zuvor so richtig faul waren, hatten wir uns heute den Grand Palace und Wat Po vorgenommen. Ich glaube wenn man etwas in Bangkok an Sehenswürdigkeiten anschauen möchte, dann ist das auf jeden Fall die richtige Adresse. Was einem klar sein sollte ist, dass da tausende Touristen unterwegs sind und es ein typischer Touristen-Brennpunkt ist. Es lohnt sich aber trotzdem. Eine riesengroße Anlage, wo jedes Gebäude und jede Figur prunkvoller und schöner ist als die zuvor – sehr faszinierend.
Am Wat Phra Kaew, der Tempelanlage des Grand Palace mit dem Emeral Buddha, fragte ein kleines Mädchen ganz schüchtern nach Andrea's Englischkenntnissen. Das war der Auftakt zu einer kleinen Englischstunde mit Andrea. Eine Schulklasse mit Kindern zwischen 8 und 10 Jahren machte einen kleinen Ausflug und wollte auf diese Art und Weise etwas englisch üben. Eine nette Abwechslung, die uns viel Freude bereitet hat. Fragen und Antworten zu Namen, Alter, Herkunftsland und Beruf machten die Runde. Bei Bedarf hat die (echte) Englischlehrerin übersetzt. Zum Schluß durfte natürlich das obligatorische Foto nicht fehlen.
Nach dem Grand Palace sahen wir uns noch den schlafenden Buddha in Wat Po an. Wat Po ist fast ebenso beeindruckend wie Wat Phra Kaew und angenehmerweise war hier viel weniger los. Mit dem Expressboot geht es zurück zu Pier 13 und zu Fuß zum Hostel.
Morgen geht es nach Myanmar, mal sehen wann wir wieder online kommen... Am 10.Januar fliegen wir mit Bagan Air von Myanmar (Yangoon) wieder nach Thailand (Chiang Mai).



Die Englischklasse!

Grand Palace

Lazy in Bangkok


Um nicht in den üblichen „Sightseeing“- Stress zu verfallen und Stück für Stück mit der Temperatur klar zu kommen, haben wir heute gleich einen Gang zurück geschalten. Nachdem wir gestern Abend Andreas's Hose zum Reißverschlußwechseln bei einer mobilen Schneiderin abgegeben haben, war diese heute tatsächlich wieder an der gleichen Stelle und hatte die Hose genäht. Eigentlich wollte Sie diese noch am Tag zuvor zurückgeben, war aber schon verschwunden. Aber anscheinend gibt es nicht nur schwarze Schafe.
Wie klein die Welt ist haben wir gestern Abend gesehen. Plötzlich stand an einer Ampel unser Reiseführer aus Tibet neben uns.
Ansonsten haben wir uns den ganzen Tag in der Gegend zwischen unserer Unterkunft und der Khao San Road aufgehalten. Etwas Shopping, Fußmassage und in Bars und Restaurants sitzen und lecker essen. Also alles ganz entspannt und stressfrei. Mal sehen ob wir uns dann morgen den Grand Palace anschauen werden.


Freitag, 21. Dezember 2012

Bangkok - Chao Phraya und Tuk Tuks

Heute war unser erster Tag in Bangkok. Als erstes wollten wir uns das Ticket für den Flug von Yangon nach Chiang Mai besorgen. Dazu mussten wir quer durch die Stadt ins Geschäftsviertel. Eine nette und preiswerte Art in Bangkok vorwärts zu kommen ist mit dem Boot den Chao Phraya River entlang. Dann noch ein Stück mit dem Skytrain und wir hatten unser Ticket. Pflicht erfüllt, jetzt konnte die Kür kommen. Noch im Geschäftsviertel bogen wir dann einfach in eine kleine Einkaufsgasse ab, die ziemlich touristenfrei war und wir für ca 75 Cent ein recht gutes Essen bekamen. Für den frisch gepressten Granatapfelsaft haben wir eben so viel bezahlt – das Verhandeln müssen wir noch üben. Ansonsten lief alles ziemlich perfekt und entspannt bis wir bei der Rückfahrt fast dem sogenannten Tuk Tuk Scam auf dem Leim gegangen sind. Tuk Tuk Fahrer sind hier bekannt für ihre Masche, dich preiswert irgendwo hin zu fahren und dann zwischendurch Halt bei einem besonders billigen Händler für Kleidung und Juwelen zu machen. Mit dem Tuk Tuk zu einem Tempel zu fahren war für uns soweit in Ordnung, weil wir ohnehin mal Tuk Tuk fahren wollten. Nachdem wir jedoch Kleider und Juwelen nicht einmal anschauen wollten, trennten sich unsere Wege... wobei man sagen muss, dass ein Tuk Tuk Fahrer, der seine Provision nicht bekommen hat, nicht mehr so ganz dem Klischee des immer freundlichen Asiaten entspricht. Aber Tuk Tuk fahren ist auf jeden Fall ein Erlebnis, man sollte nur wirklich sehr direkt sagen was man will bzw. was nicht. Dem zweiten Fahrer für den Rückweg konnten wir dann anscheinend sehr klar machen wo die Reise hingehen soll...
Den Abend verbrachten wir dann in der Khao San Road und natürlich wieder mit Essen! Lecker „noodles with chicken and egg“ frisch zubereitet in einer Garküche und auch nur für einen Euro. Der magere Hinflug ist schon fast vergessen...






Donnerstag, 20. Dezember 2012

Vom Mager-Flug in die Präsidenten-Suite

Wir haben es geschafft! Endlich sind wir in Bangkok angekommen und haben den Alltag hinter uns gelassen. Um 22.20 Uhr ging unser Flugzeug Richtung Abu Dhabi und gerade Andreas konnte es kaum erwarten. Was Fliegen angeht haben wir ja schon einiges erlebt, wie schlechtes Wetter, defekte Maschinen oder einstürzende Flughäfen. Was jedoch diesmal passierte übertraf alles und war für Andreas der pure Horror. Gerade kam das Hauptgericht, da geschah es ... Reihe 27 wurde VERGESSEN! Keiner wollte uns etwas zu essen bringen. Geht gar nicht!
So musste Andreas in 10.000 Meter Höhe auf die Jagd gehen und Nahrung besorgen. Gar nicht so einfach da sich die Flugbegleiter weniger kooperativ zeigten und Andreas schon erste Schwächeanzeichen hatte. Trotzdem kämpften wir uns durch und nach dem Umsteigen in Abu Dhabi sind wir nach 14 Stunden sicher in Bangkok gelandet. Die Einreise war ziemlich entspannt und als wir den Flughafen verlassen haben schlug der Hitzehammer mit 36° C zu. Also nix wie ins Taxi und ab in unser Hotel. Hatten wir doch für die ersten 4 Nächte die Präsidentensuite im Sam Sen Sam Place gebucht. Naja, was jetzt direkt eine Präsidentensuite ausmacht, darüber kann gestritten werden. Ich sag mal so, Präsident braucht man in Thailand nicht zu sein aber für ein Backpacker-Hostel ganz ok, sogar mit eigener Dusche. Aber wir sind jetzt erstmal froh angekommen zu sein und uns etwas zu erholen...   

Mr. Präsident

Dienstag, 18. Dezember 2012

Die Uhr tickt

Jetzt sind es nicht einmal mehr 2 Tage bis zum Abflug. Noch einmal in die Arbeit und dann muss alles gepackt und vorbereitet werden. Noch liegt vieles etwas unorganisiert neben dem Rucksack und ein oder zwei Kleinigkeiten fehlen auch noch. Die wirklich wichtigen Sachen sind jedoch da und was bis Mittwoch Abend noch fehlt, kommt nicht mit. Notfalls kann man sicher auch alles vor Ort besorgen.
Bangkok ist unsere erste Station und dort sind es momentan 36°C. Den nächsten Beitrag wird es dann bestimmt von dort geben.



Mittwoch, 14. November 2012

"Hallo Herr Kaiser..."

... nein, bei der Hamburg Mannheimer haben wir keine Versicherung abgeschlossen. Gibt es die überhaupt noch oder gehört die jetzt zur Ergo Versicherungsgruppe? Im Grunde absolut egal, jedoch haben wir uns in den letzten Tagen mit dem Thema Versicherungen beschäftigt. Ein Thema bei dem sicherlich jeder richtig Spaß hat und man ständig am überlegen ist, ob wirklich nötig. Letztendlich haben wir uns doch für eine Reiserücktritt-, eine Reisegepäck- und eine Auslandskrankenversicherung entschlossen. Bei der Reiserücktritt- und der Reisegepäckversicherung kann man sich selbst ausrechnen wie hoch der Schaden ist, wenn man darauf verzichtet. Daher sind diese Versicherungen wirklich Geschmackssache und meiner Meinung nicht so entscheidend.
Die Kosten bei einer schwereren Krankheit im Ausland und deren finanziellen Folgen sind nicht einzuschätzen und können schwerwiegende Probleme mit sich ziehen. Eine Auslandskrankenversicherung ist eine recht sinnvolle Angelegenheit und kann im Schadensfall sehr hilfreich sein.
Jetzt ist es nicht gerade einfach aus dem riesigen Angebot eine gescheite herauszusuchen. Außerdem mussten wir darauf achten, dass es sich um eine "Langzeitversicherung" handelt, da die normalen Versicherungen meistens nur 8 Wochen am Stück gültig sind. Letztendlich haben wir uns dann etwas an den Ergebnissen eines Tests von der "Stiftung Warentest" orientiert und hoffentlich eine entsprechend gute Versicherung gefunden. Auch wenn so eine "Langzeitversicherung" nicht gerade billig ist, hoffen wir darauf diese nie zu benötigen!

Dienstag, 6. November 2012

Weihnachten und Silvester in Myanmar

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und gerade für Myanmar versuchen wir uns schon einige Gedanken zu machen. Am 24. Dezember kommen wir in der Hauptstadt Yangon an und haben uns für die ersten Nächte eine Unterkunft gebucht. Das Motherland Inn II, so der Name des Guesthouse, sorgt sogar für den Transfer vom Flughafen und wir hoffen auf eine entspannte Ankunft.
Um bei der Abreise/Weiterreise aus Myanmar Zeit und Geld zu sparen haben wir einen Direktflug von Yangon nach ChiangMai im Norden Thailands mit BaganAir gebucht. So sparen wir uns den Umweg über Bangkok und fliegen am 10. Januar direkt  nach Nordthailand. Das heisst wir haben 18 Tage Zeit für unsere Route in Myanmar und Weihnachten und Silvester werden wir hier verbringen. Wahrscheinlich werden wir in der Zeit die bekannten Highlights in Myanmar ansehen und die Route wird ungefähr so aussehen:


Myanmar Route auf einer größeren Karte anzeigen