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Mittwoch, 20. März 2013

Traumstrand auf Langkawi


Nachdem wir lange überlegt hatten, auf welcher Insel wir noch ein paar Tage am Strand sein wollten, fiel die Wahl letztendlich auf Langkawi in Malaysia. Wir hatten zwar die Befürchtung, dass die Insel von Touristen überlaufen sein würde, hörten aber, dass sie einen schönen Strand zu bieten hat. Langkawi war ein absoluter Volltreffer! Unser Hotelzimmer hatte ein kleinen Balkon mit Sicht auf Strand und Meer. Vom Hotel waren es vielleicht 20 Meter bis zum breiten Sandstrand. Drei Tage lagen wir auf der faulen Haut und machten nichts als Lesen, Baden und hin und wieder was Essen. Zwischendurch probierten wir uns am JetSki fahren. Das wollten wir schon immer mal machen! Die Dinger sind echt verdammt schnell und es macht einen Riesenspaß über das Wasser zu rasen. Auf Langkawi würden wir jederzeit für ein paar Strandtage zurückkehren.

Am Strand

Blick von unserem Zimmer

Jetski

Montag, 25. Februar 2013

Mui Ne – Ein Paradies für Surfer


Der Strand von Mui Ne machte bei unserer Ankunft einen guten Eindruck. Wir bezogen gleich unser Hostel und gingen direkt auf die Terrasse am Meer. Sofort fielen uns bestimmt um die hundert Kite Surfer auf, die bei recht kräftigem Wind ihr Können unter Beweis stellten. Mui Ne ist ein Surfer Hot Spot, an dem fast das ganze Jahr günstige Windbedingungen herrschen. Der Strand ist mehrere Kilometer lang und eine Menge Hotels, Restaurants und Surfschulen haben sich hier angesiedelt. Es ist übrigens ziemlich auffällig, wie viele russische Touristen hier unterwegs sind. Viele Restaurants und Hotels sind auch russisch beschriftet.
Unser Hostel hatte selbst keinen Sandstrand, sondern eine Steinterrasse, von der man über eine Treppe ins Meer kommt. Andrea träumte zwar immer von einem Strandbungalow, aber wir hatten echt nix gefunden, was annähernd im Budget gewesen wäre. Den ersten Strandtag verbrachten wir oben auf der Steinterrasse und machten gar nichts ausser Lesen, Kitesurfer beobachten und abends noch ein bisschen Recherchieren zwecks weiterer Planung. Gleich rechts von unserem Hotel fing der richtige Strand an (wir waren also zumindest fast am Strand) und am nächsten Tag machten wir einen langen Strandspaziergang und stürzten uns danach in die Wellen. Das hat wirklich Spaß gemacht, weil die Wellen nicht zu hoch und nicht zu niedrig waren – perfekt! Für den Nachmittag hatten wir uns bei einer Tour des Hostels angemeldet und fuhren zu sechst mit einem alten Jeep in der näheren Umgebung umher. Zuerst ging es zu den Fairy Springs, eine Art kleiner Canyon; danach besuchten wir die weißen Dünen und und zum Sonnenuntergang die roten Dünen. Zum Schluss hielten wir noch am Fischerhafen, aber da es schon langsam dunkel wurde, kamen die bunten Farben der Fischerboote leider fast nicht mehr zur Geltung. Fazit dazu: die Umgebung anzuschauen lohnt sich auf jeden Fall, man sollte die Tour aber nicht bei unserem Hostel buchen. Dann ging's nochmal in die super gemütliche Surfer-Bar und -Lounge gleich nebenan, die für die zweieinhalb Tage unsere Stammkneipe geworden war - nicht zuletzt, weil man den Kitesurfern so schön zuschauen konnte - bevor wir im klapprigen Bus nach Dalat weiterfuhren.

Kitesurfer

Strandspaziergang

Fischerdorf

Freitag, 15. Februar 2013

Pack die Badehose ein!


Jetzt sind wir schon ungefähr 50 Tage unterwegs und die Temperaturen liegen konstant zwischen 27°C und 35°C. Hin und wieder ist es mal leicht bedeckt aber insgesamt herrscht schönstes Sommerwetter. Trotzdem kamen unsere Badesachen bisher noch gar nicht zum Einsatz, weil bisher noch kein Strand auf unserem Weg lag. Wir fanden es war höchste Zeit dafür und machten uns auf den Weg in Richtung Meer. Im Süden von Kambodscha hat sich am Golf von Thailand um den Ort Sihanoukville das Zentrum für Strandtouristen entwickelt. Es war zunächst gar nicht so leicht, mit dem Bus aus Phnom Penh heraus zu kommen, da am Tag unserer Abfahrt Chinesisches Neujahrsfest war und die Strassen voll waren, aber gegen Nachmittag kamen wir endlich in Sihanoukville an.
An den nächsten drei Tagen schauten wir verschiedene Strände, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen besucht werden, an und haben ziemlich gefaulenzt. Eigentlich wollten wir absolut total faul sein, aber ein bisschen mussten wir uns doch bewegen, weil unser Guesthouse etwas ausserhalb lag und wir zum Essen, Wäsche waschen etc. ins Zentrum fahren mussten. Insgesamt sind die Strände an sich schon okay, aber kommen (laut Andreas) zum Beispiel nicht annäherungsweise an die Strände an der Ostsee (zum Beispiel in Zinkst oder Prerow) heran. Sie sind nicht sonderlich breit und die Gezeiten spielen hier auch eine Rolle. Was jedoch unschlagbar ist, ist das Wetter und die Wassertemperatur. Hier ist es in der Trockenzeit immer mindestens 30° und keine Wolke weit und breit, dafür aber eine angenehme Brise und bei ungefähr 27° Wassertemperatur traut sich sogar Andreas ins Wasser. Am besten hat uns der Otres Beach gefallen, der noch nicht so überlaufen ist. Der Serendipity Beach ist touristisch voll erschlossen und leider war auch etwas zu viel Müll unterwegs. Am Independence Beach waren viele Einheimische wegen Tet unterwegs, ansonsten ist das ein eher ruhiger und entspannter Strandabschnitt, der aber erst nachmittags sichtbar wird, wenn das Wasser zurück geht.
Für den ersten Strandaufenthalt auf unserer Reise waren die Tage hier ganz gut, aber wir glauben da ist noch Platz nach oben und wir werden bald wieder am Strand liegen...

Otres Beach

Sonnenuntergang am Serendipity Beach